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China verstärkt Kooperation mit Lateinamerika

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Kubas Präsident Raúl Castro und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping. Kuba hatte während seiner Celac-Präsidentschaft die Bildung des Forums mit China vorbereitet
Kubas Präsident Raúl Castro und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping. Kuba hatte während seiner Celac-Präsidentschaft die Bildung des Forums mit China vorbereitet

Beijing. China hat seine Absicht bekundet, bis zum Ende dieses Jahres im Rahmen der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac) eine gemeinsame Plattform mit dem Kontinent zu etablieren. Dies wurde beim letzten Gipfel des Regionalbündnisses in Havanna beschlossen. "China wird die Kontakte bei den Kooperationen innerhalb der Celac pflegen und an der Gründung des Forums und am ersten Ministertreffen in diesem Jahr arbeiten", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministers, Hong Lei, auf einer Pressekonferenz.

Mit dem Forum solle die Kooperation des asiatischen Landes mit dem amerikanischen Kontinent vertieft werden, wie Hong ausführte. Diese werde auf dem Prinzip des gegenseitigen Nutzens und auf gleicher Augenhöhe erfolgen. Präsident Xi Jinping begrüßte die Vertiefung der Zusammenarbeit. Die Celac habe seit ihrer Gründung eine positive Rolle beim Voranbringen des regionalen Dialogs und der Kooperation gespielt und der internationale Einfluss des Blocks sei gewachsen, so das chinesische Staatsoberhaupt.

Die Celac wurde als Organisation aller amerikanischer Staaten mit Ausnahme Kanadas und der USA im Jahr 2011 auf Initiative des verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez gegründet. Das letzte Gipfeltreffen der 33 Mitgliedsländer fand am 28. und 29. Januar in Havanna statt. Kuba übergab seine Ratspräsidentschaft anschließend an Costa Rica.

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