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15.02.2015 Kuba / Soziales

Kubanische Ärzte für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Mitarbeiter der "Brigade Henry Reeve" in Haiti

Mitarbeiter der "Brigade Henry Reeve" in Haiti

Oslo. Eine Konferenz norwegischer Gewerkschafter hat beschlossen, das kubanische Ärzteteam "Henry Reeve" für den Friedensnobelpreis 2015 vorzuschlagen.

Dieses internationale Kontingent von Fachärzten mit Spezialisierung für Einsätze in Katastrophengebieten und bei schweren Epidemien hat bereits Millionen Menschen in verschiedenen Regionen der Welt geholfen.

Die Brigade Henry Reeve, benannt nach einem jungen US-Amerikaner, der im Kampf für die kubanische Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Spanien starb, wurde am 19. September 2005 mit 1.500 medizinischen Fach- und weiteren Hilfskräften gegründet. Die ersten Einsätze waren in Guatemala (Hurrikan Stan, 2005) und Pakistan (Erdbeben, 2005), viele weitere wie etwa in Chile, Indonesien, Haiti und zuletzt in Westafrika im Kampf gegen Ebola folgten.

Die kubanische Botschafterin in Norwegen, María Esther Fiffe, lobte in einer diplomatischen Note "die Heldentaten der Brigade, die durch ihre selbstlose professionelle Arbeit die Liebe und den Respekt von Millionen Menschen in der ganzen Welt gewonnen haben“.

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