Kolumbien / Politik

Geheimdienstskandal vor Bombenanschlag

Bogotá. Im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag auf das Gebäude von Radio Caracol in Bogotá verhaftete die kolumbianische Polizei heute fünf Personen. Ihnen wird vorgeworfen Sprengstoff hergestellt und gehandelt zu haben. Allerdings wurden die Beschuldigten, drei Männer und zwei Frauen, heute bereits zum zweiten Mal festgesetzt. Schon vor einer Woche, unmittelbar vor der Amtseinführung von Präsident Manuel Santos - waren sie mit etwa 200 Kilo Sprengstoff der Sorte Anfo vom Geheimdienst DAS in Bogotá verhaftet worden, der sie allerdings unmittelbar danach wieder frei ließ. Nachdem sich heute herausstellte, dass für den Anschlag heute morgen 50 Kilo vom selben Sprengstoff verwendet wurden, setzte die Polizei die Verdächtigen heute erneut fest. (mdan/efe)

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr