UN-Organisation lobt Sozialpolitik Venezuelas

Rom. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat auf einer Pressekonferenz in Caracas Venezuela ausdrücklich zu dessen Fortschritten zur Reduktion von Armut und Hunger beglückwünscht. Mit der vorzeitigen Erfüllung der Millenniumsziele für 2015 sollte die venezolanische Sozialpolitik Vorbild für die Region sein, betonte FAO-Sprecher Alfredo Missair.

Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober erklärte Venezuelas Vizepräsident Elías Jaua, dass in Venezuela durch öffentliche Mensen, Schulkantinen und Obdachlosenküchen bis zu fünf Millionen bedürftige Menschen staatlich finanzierte Mahlzeiten erhalten. Jaua betonte zudem, dass die venezolanische Regierung die Ernährungssicherheit als Menschenrecht betrachte und zukünftig nicht mehr den freien Märkten überlassen werde.

Nach Angaben der venezolanischen Regierung ist in den letzten zehn Jahren der durchschnittliche Kalorienverbrauch im land um 31 Prozent gestiegen und die extreme Armut um zehn Prozent auf 7,1 Prozent zurückgegangen. Jaua wies dabei auch auf die positive Rolle der staatlichen Lebensmittelunternehmen PdVAL und der Supermarktkette Mercal hin, von deren verbilligten Lebensmitteln 14 der 27 Millionen Venezolaner profitieren würden.

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