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16.02.2011 Deutschland / Kultur

ila 342 erschienen: Musik & Politik

Bonn. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ila erscheint mit einem Schwerpunkt zu musikalischen Entwicklung in Lateinamerika. In 16 Beiträgen präsentieren die Autoren Bands und Solointerpreten verschiedenster Musikstile von Argentinien bis Mexiko. Neben Liedermachern der alten Generation stehen mehrere Artikel zu Hiphop-Bands - hier vor allem hervorzuheben die Beiträge über Hiphop in Havanna und die Vorstellung der kolumbianischen Gruppe Choc Quib Town. Im Interview erläutert u.a. Juan Cabrera von der venezolanischen Punkband Actíon Directa das Verhältnis des Punk zum Sozialismus des 21. Jahrhunderts.

Außerhalb des Schwerpunkts berichtet Raúl Zibechi über Wohnungsnot und Landbesetzungen in Buenos Aires. Zwei Artikel von Hans-Ulrich Dillmann bilanzieren die Situation auf Haiti ein Jahr nach dem Erdbeben. Mit Bolivien befasst sich ebenfalls ein Bilanz-Beitrag zu fünf Jahren "Politik des Wandels". Die Rubriken Kulturszene und Solidaritätsbewegung werden in dieser Ausgabe von Mexiko bestimmt: Die Buchvorstellungen besprechen einen Roman aus Chiapas und einen Band über rebellische Frauen in Mexiko. Außerdem wird am die Aufarbeitung des Massakers von Acteal und die Arbeit von Bischof Samuel Ruiz erinnert.

 


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