Chile: Vulkan schränkt weiter Flugverkehr ein

Santiago de Chile. In Südamerika bleibt der Flugverkehr nach dem Ausbruch des chilenischen Vulkans Puyehue weiterhin stark eingeschränkt. In Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay und in Teilen Brasiliens mussten Flughäfen weiterhin geschlossen bleiben, weil die massive Aschewolke das Passieren des Luftraumes unmöglich macht.

Nach Informationen des Krisenstabes in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires erreichte die Aschewolke zuletzt eine Höhe von mehr als 6.000 Metern und bewegte sich in östliche Richtung.

Die Wolke hatte seit dem Ausbruch des Vulkans auch den Flugverkehr in Australien und Neuseeland beeinträchtigt. Die Flughäfen in diesen beiden Staaten wurden nach Informationen der jeweiligen Nationalen Flugsicherheitsbehörden jedoch wieder geöffnet.

Nach Expertenmeinung kann eine anhaltende Einschränkung des Flugverkehrs negative wirtschaftliche Folgen für die Region des Mercosur-Raumes haben.

Flugzeuge können Wolken von Vulkanasche nur mit hohen Risiken durchfliegen, weil die Partikel in den Brennstoffturbinen zu einem glasähnlichen Stoff verschmelzen und einen Ausfall der Triebwerke provozieren.

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