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Solidaritätsgruppen erbitten päpstlichen Beistand für Kuba

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Hilft der Papst? Die deutsche Cuba-Solidarität schreibt an Benedikt XVI.

Berlin. Der Vorstand des Zusammenschlusses von Kuba-Solidaritätsgruppen in Deutschland, Netzwerk-Cuba e.V. bittet in einem offenen Brief an Benedikt XVI. um päpstlichen Beistand bei der Aufhebung von Sanktionen gegen den sozialistischen Karibikstaat: "Wir, das Netzwerk Cuba e.V., eine Vereinigung von 43 Kuba-Solidaritätsgruppen in Deutschland, möchten Sie ersuchen, die US-Regierung aufzufordern, ihre Blockade gegen Kuba unverzüglich zu beenden und Wiedergutmachung zu leisten."

Zudem solle der Papst die US-Regierung auffordern, ihre Aggressionen und Subversionen gegen Kuba umgehend einzustellen. Zudem wird Benedikt XVI. gebeten, sich für eine Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo und die Rückgabe des seit 1902 von den USA besetzten Hafengebietes einzusetzen.

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Das Netzwerk-Cuba such den päpstlichen Beistand auch bei der Forderung nach einer sofortigen Aufhebung des "Gemeinsamen Standpunktes der EU gegenüber Kuba": "Wir bitten Sie nachdrücklich, Ihren Einfluss dafür geltend zu machen, dass die Politiker in den USA, der EU und Deutschland anerkennen, dass das souveräne Cuba das Recht hat, einen selbstbestimmten Entwicklungsweg zu gehen."

Der Vorgänger von Benedikt XVI., Papst Johannes Paul II., hatte bei seinem Kuba-Besuch im Jahre 1998 ein Ende der Blockade-Politik der USA gegen Kuba gefordert.

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