Mutmaßlicher Drahtzieher des Cabral-Mordes festgenommen

Bogotá. Seit gut zwei Wochen sitzt Alejandro Jiménez alias "El Palidejo" in Kolumbien im Gefängnis. Er gilt als Drahtzieher eines Attentates, dem im Juli 2011 der bekannte argentinische Cantautor (Liedermacher) Facundo Cabral zum Opfer fiel.

Jiménez war am 9. März unter falschem Namen per Schiff von Panama nach Kolumbien gereist. Dort wurde er dann von Polizei und Militärangehörigen festgenommen. Der Polizeidirektor von Bogotá, Oscar Naranjo, als auch der stellvertretende Sicherheitsminister von Costa Rica, Celso Gamboa, bestätigten die Festnahme. Alejandro Jiménez wurde auch von den costa-ricanischen Behörden wegen Geldwäsche gesucht.

Jiménez gilt als Drahtzieher des Attentates, welches am 9. Juli in Guatemala-Stadt den Cantautor Facundo Cabral das Leben kostete. Die Ermittler vermuten, dass der Kugelhagel eigentlich dem Unternehmer Henry Fariña galt, der den Musiker begleitete. Doch Fariña überlebte und wurde zu einem Hauptbelastungszeugen in der Untersuchung des Falls. Der Unternehmer war es, der Jiménez beschuldigte, hinter dem Attentat zu stecken.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr