Film - The Illusion of Abundance -

Dokumentarfilm 2022: Belgien, Brasilien - OMU - | Regisseur:innen: Erika Gonzalez Ramirez, Matthieu Lietaert

Der Film begleitet drei Landverteidigerinnen aus Peru, Brasilien und Honduras, die sich für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, die Menschen, für Land und Umwelt einsetzen. Allein im Jahr 2020 wurden mehr als 220 Landverteidiger:innen getötet. Die meisten dieser Morde fanden in Lateinamerika statt.

Carolina, Bertha und Máxima führen einen Kampf gegen transnationale — häufig in Europa beheimatete — Konzerne, die ihre Lebensgrundlagen zerstören und vergiften, die ihnen ihr Land rauben oder sie mit Lügen von ihrem Land weglocken, um Rohstoffe für Industrienationen zu gewinnen.

Um Verletzungen von Umwelt- und Menschenrechten durch transnationale Konzerne etwas entgegen zu setzen, hat Deutschland ein Lieferkettengesetze verabschiedet. Auf EU Ebene ist eine ähnliche Richtlinie in Planung. Reichen sie aus, um Betroffenen eine Stimme im Kampf um Gerechtigkeit zu geben? Werden sie es ermöglichen, Kompensation für erlittenes Unrecht, gesundheitliche Einbußen und den Verlust ihrer Lebensgrundlagen einzuklagen?

Darüber möchten wir im Anschluss an die Filmvorführumg mit Euch diskutieren. Wir haben dazu eingeladen:

Maren Leifker (Referentin für Wirtschaft und Menschenrechte bei Brot für die Welt, Mitglied der Initiative Lieferkettengesetz) und Camila Abreu (Advocacy & Politikdialog Brasilien-Deutschland bei FDCL und KoBra)
Moderation: Frank Steudel von attac Berlin, AG Gerechter Welthandel

Termindaten
Datum: 25.04.2023, 19:30
Stadt: Berlin
Veranstaltungsart: Film- und Diskussionsveranstaltung
Veranstaltungsort: Regenbogenkino in der Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 21a, 10999 Berlin
Veranstalter: Attac Berlin mit Brot für die Welt und MISEREOR im Rahmen der Initiative Lieferkettengesetz