Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich mittlerweile auch zu dem US-Angriff auf Venezuela geäußert, allerdings äußerst zurückhaltend und auf X. Er konnte sich nicht zu einer Verurteilung durchringen. Die Bundesregierung scheint zudem Zweifel zu haben, ob der Angriff überhaupt völkerrechtswidrig sei.
Maduro habe Venezuela "ins Verderben geführt". Die vergangene Wahl sei gefälscht gewesen und Maduro spiele in der Region "eine problematische Rolle". "Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex. Dazu nehmen wir uns Zeit. Maßstab bleibt das Völkerrecht. Jetzt darf in Venezuela keine politische Instabilität entstehen. Ziel sollte ein geordneter Übergang hin zu einer durch Wahlen legitimierten Regierung sein," so der Bundeskanzler weiter.

