Lateinamerikanische Sportler bei Olympia in Sotschi

Sotschi. Bei den 22. Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi am Schwarzen Meer vom 7. bis 23. Februar werden auch 21 Sportler von sieben Nationen aus Lateinamerika und der Karibik vertreten sein. In der jüngsten Vergangenheit ist auch in dieser Region das Interesse an Wintersportarten gewachsen. Argentinien und Chile beteiligen sich mit je sieben Sportlern, Peru schickt drei Teilnehmer in die Russische Föderation. Mit jeweils einem Sportler werden Mexiko, Puerto Rico, Venezuela und Paraguay vertreten sein.

Die meisten lateinamerikanischen Vertreter sind zum ersten Mal bei Olympia dabei, wie der venezolanische Skiläufer Antonio Pardo aus Caracas. Er qualifizierte sich in Sankt Anton in der Schweiz in der Disziplin "Nordischer Skilauf" mit 135,82 Punkten für die Spiele der Weltbesten.

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Als Veteran tritt der 54-jährige Mexikaner Hubertus von Hohenlohe an. Sotschi 2014 ist bereits sein sechster olympischer Wettkampf im Abfahrtslauf. Er begann seine olympische Karriere 1984 in Sarajewo. Hubertus von Hohenlohe will in einem Kostüm, das den Anzügen mexikanischer Mariachi-Musiker nachempfunden ist, den Abfahrtslauf in Sotschi bestreiten, um auf diese Weise sein Heimatland in das Blickfeld der Zuschauer zu rücken.

"Alles ist zum Empfang von Sportlern und Gästen bereit", sagte wenige Tage vor der Eröffnung Dmitri Tschernischenko, der Leiter des olympischen Organisationskomitees. Etwa 70 Prozent aller Eintrittskarten sind bereits verkauft, 20 Prozent werden für Ticketkäufer an den Tageskassen zurückgehalten. Laut Tschernischenko sind die Sicherheitsvorkehrungen so hoch, dass er Sotschi als den "sichersten Ort der Erde" einschätzt. Insgesamt nehmen 2.894 Sportler aus 85 Ländern und fünf Kontinenten teil. Es gibt 98 Medaillensätze zu gewinnen.

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