Nicaragua / Wirtschaft

Nicaragua beendet 2014 mit 4,5 Prozent Wachstum

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Nicaraguas Zentralbankchef Ovidio Reyes
Nicaraguas Zentralbankchef Ovidio Reyes

Managua. Die Zentralbank von Nicaragua geht für das laufende Jahr von einem Wachstum von 4,5 Prozent aus. Die Erdbebenaktivität und die lange Trockenheit hätten ein noch stärkeres Wachstum verhindert, hieß es von dieser Seite. Zentralbankchef Ovidio Reyes erklärte, dass man trotz der Schwierigkeiten mit dem Tempo der wirtschaftlichen Entwicklung zufrieden sei.

Aufgrund der Erdbeben mussten 2.000 Personen, deren Häuser als unsicher eingeschätzt wurden, evakuiert und in Aufnahmelagern der Regierung untergebracht werden.

Die Inflation lag im laufenden Jahr bei etwa 6,5 Prozent. Für das kommende Jahr sagt die Zentralbank ein Wirtschaftswachstum zwischen vier und 4,5 Prozent voraus, das vor allem auf dem Exportsektor der Landwirtschaft und dem Handel beruhen wird. Die Exporte seien um 8,5 Prozent gestiegen. Nicaragua versucht seine Einnahmen, beispielsweise durch eine Stärkung des Tourismus, zu diversifizieren. Für das Jahr 2015 machte Reyes aufgrund der instabilen Ölpreise und des bevorstehenden Baustarts des Interozeanischen Kanals keine genaueren Angaben.

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