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Präsident von Pazifikstaat Nauru besucht Kuba

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Der kubanische Präsident Raúl Castro beim Gespräch mit dem Präsidenten von Nauru
Der kubanische Präsident Raúl Castro beim Gespräch mit dem Präsidenten von Nauru

Havanna. Der Präsident der Pazifikinsel Nauru, Baron Divavesi Waqa, hat einen viertägigen offiziellen Staatsbesuch in Kuba absolviert und traf zu offiziellen Gesprächen mit dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro zusammen.

Die beiden Staatschefs sprachen über den derzeitigen Stand der seit 2002 bestehenden bilateralen Beziehungen und betonten, diese weiterentwickeln zu wollen. Vor allem Waqa wies auf die Relevanz der Beziehungen für sein Land hin, lobte Kubas Politik und dankte der kubanischen Regierung für die intensive Unterstützung kleiner Inselstaaten im Pazifik. Die beiden Staatsoberhäupter tauschten sich auch über internationale Themen aus, insbesondere über die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels und der internationalen Klimapolitik auf kleine Inselstaaten.

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Baron Waqa ist zugleich Präsident, Außenminister, Minister für Öffentliche Verwaltung, Innenminister und Minister für den Klimawandel von Nauru, der mit 21 Quadratkilometern und 10.500 Einwohnern kleinsten Republik der Erde, etwa 12.000 Kilometer westlich von Ecuador und 4.000 Kilometer nordöstlich von Sidney.

Kuba pflegt seit 2002 enge Beziehungen zu Nauru. Im Oktober 2007 errichteten die beiden Staaten eine gemeinsame Regierungskommission zur Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und allgemein der bilateralen Beziehungen. Während aktuell über 15 kubanische Ärzte auf der seit 1968 unabhängigen Inselrepublik tätig sind, erhalten vier Studenten aus Nauru eine medizinische Ausbildung in Kuba.

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