Staatssekretär des Bundesumweltministeriums in Kuba

jochen_flasbarth.jpg

Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth
Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth

Havanna. Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, besucht derzeit Kuba. Dort nimmt er an einem Seminar der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (Irena) teil. Neben Treffen mit Funktionären und kubanischen Amtskollegen sind Besichtigungen wichtiger Sehenswürdigkeiten sowie des Alexander-von-Humboldt-Nationalparks geplant, der 2001 zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Als weiterer Programmpunkt war der Besuch der Botschaft der Europäischen Union vorgesehen.

Den Höhepunkt seines Aufenthaltes stellte die Eröffnungsrede beim Seminar zum Thema erneuerbarer Energien und dem Ausbau eines nachhaltigen Stromnetzes in Kuba am 24. August in Havanna dar. Diese dreitägige Irena-Veranstaltung soll dem Wissenstransfer kubanischer und internationaler Experten dienen. Unter den Teilnehmenden sind 20 Vertreter des kubanischen Planungsbüros des Ministeriums für Energie und Bergbau sowie des Stromnetzbetreibers UNE. Kuba plant in den kommenden Jahren den Ausbau eines durchgehend funktionierenden Stromnetzes.

Im Februar gab der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier bekannt, dass Flasbarth als offizieller Kandidat der Bundesregierung für die Leitung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen nominiert ist. Er könnte im kommenden Jahr das Amt übernehmen und damit den derzeit amtierenden Leiter des Programms, Achim Steiner, ablösen. Flasbarth hat sich bereits als Präsident des deutschen Naturschutzbundes (Nabu) von 1992 bis 2003 und des Umweltbundesamtes 2009 bis 2013 einen Namen gemacht. Seit 2013 ist er Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Wenn Sie über diesen Artikel mitdiskutieren wollen, nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion auf unserer Facebook-Seite oder folgen Sie einfach diesem Link
Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr