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Zwischen Landraub und Post-Konflikt: Steinkohleförderung in Kolumbien

Für die Menschen in der Guajira im Norden Kolumbiens gibt es keinen Frieden. Denn hier liegt El Cerrejon, einer der größten Steinkohle-Tagebaue der Welt
Teil des Geländes von El Cerrejon, einer der größten Steinkohle-Tagebaue der Welt in Guajira, Kolumbien

Teil des Geländes von El Cerrejon, einer der größten Steinkohle-Tagebaue der Welt in Guajira, Kolumbien

Quelle: Tanenhaus
Lizenz: CC by 2.0

Noch in diesem Jahr werden in Deutschland die letzten Steinkohle-Zechen dicht gemacht. Doch noch immer ist die Nachfrage für die Stromgewinnung hierzulande groß. Importiert wird der Rohstoff meist aus Übersee. Zu den wichtigsten Kohle-Lieferanten gehört Kolumbien. In dem südamerikanischen Land wurde vor anderthalb Jahren ein Friedensabkommen zwischen der Regierung und der größten Guerilla-Organisation Farc abgeschlossen – nach zähen Verhandlungen und Jahrzehnten des Bürgerkriegs. Doch für die Menschen in der Guajira im Norden Kolumbiens gibt es keinen Frieden. Denn hier liegt El Cerrejon, einer der größten Steinkohle-Tagebaue der Welt. Und eine Bedrohung für das Leben der Menschen in der Region. Radio onda war vor Ort.

Die Radioreihe "Menschenrechte und Unternehmen" ist ein Kooperationsprojekt des Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika e.V. (FDCL) mit dem Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. (NPLA)

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