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Rio de Janeiro ‒ Umsiedlungen, Militarisierung und Proteste anlässlich der Olympischen Spiele

Buchcover von Cidade em Jogo. - Seit Jahren versucht die Stadtverwaltung, in der Umgebung des Maracanã-Stadions, wo die Eröffnung der Olympischen Spiele stattfinden wird, Gebiete der Favela Metrô-Mangueira zu räumen. Mit Unterstützung von Studierenden wurde die gerichtliche Aussetzung der Abrisse erreicht

Quelle: Luiz Baltar
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Das Fotobuch "Cidade em jogo" ‒ sinngemäß: Eine Stadt steht auf dem Spiel ‒ zeigt Eindrücke aus der Stadt, die in diesem Jahr wieder internationale Aufmerksamkeit auf sich zieht. Am 5. August beginnen die Olympischen Spiele in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro. Doch was bedeutet die Austragung der Sportgroßveranstaltung für die Bewohnerinnen und Bewohner?

Das Cover zeigt eine Schwarz-Weiß-Fotografie. Metallstäbe ragen aus den Trümmern, ein Bagger ist dabei, den Schutt auf ein Ladefahrzeug zu kippen. Im Hintergrund stehen noch einige Häuser, eine Frau im Zentrum des Fotos. An den Hauswänden kann man lesen "Somos seres humanos" ‒ "Wir sind Menschen". Das Foto wurde in der Favela Metrô-Mangueira aufgenommen, in direkter Nachbarschaft des Maracanã-Stadions in Rio de Janeiro.

Aus der Perspektive von sechs Fotografinnen und Fotografen ‒ AF Rodrigues, Elisângela Leite, Kátia Carvalho, Luiz Baltar, Rosilene Miliotti und Thiago Diniz ‒ werden die Umsiedlungen ganzer Wohnviertel und die Militarisierung der Favelas aufgegriffen, aber auch gezeigt, wie die Bevölkerung seit Jahren auf den Straßen Widerstand leistet und Teilhabe einfordert.

Das zweisprachige Fotobuch kann hier als PDF heruntergeladen werden.

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