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Todesschwadrone in Honduras

Tegucigalpa. Die honduranische Menschenrechtsaktivistin Bertha Oliva hat am Freitag das Wiedererstarken von Todesschwadronen in Honduras beklagt. Gegenüber der salvadorianischen Tageszeitung Co Latino erklärte Oliva, dass paramilitärische Gruppen gezielt gegen Mitglieder der honduranischen Lehrerschaft vorgingen. Das Wiederauftreten dieser Gruppen sei seit dem Staatsstreich am 28. Juni des vergangenen Jahres zu beobachten. Oliva, Koordinatorin der Menschenrechtsorganisation Cofadeh, führte weiterhin aus, dass in diesem Jahr zehn für ihre Opposition zur Putschregierung bekannte Lehrer ermordet worden seien.

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