Brasilien: 52 Prozent Teuerung bei Bohnen

Brasilia. Der Preis für das brasilianische Grundnahrungsmittel schwarze Bohnen ist im Jahre 2010 um 51,49 Prozent angestiegen. Dies geht aus der neuesten Inflationserhebung des Brasilianischen Geographie- und Statistikinstituts (IBGE) hervor. Fleischpreise seien im gleichen Zeitraum um 30 Prozent gestiegen, während sich Speisen und Getränke in Gaststätten um 10,62 Prozent verteuerten.

Kosten für Friseurbesuch stiegen laut IBGE um 8,16 Prozent, Kleidung verteuerte sich um 7,52 Prozent. Die Ausgaben für Bildung stiegen um 6,22 Prozent, die durchschnittlichen Kosten für Schulgebühren stiegen um 6,64 Prozent. Wohnung und Miete verteuerten sich um fünf beziehungsweise 7,42 Prozent. Transport verteuerte sich um 2,41 Prozent, während die Ausgaben für Kommunikation wie Telefon, Brief oder Internet sich um durchschnittlich 0,88 Prozent verteuerten. Fernseher, Audiogeräte sowie Software verbilligten sich hingegen um durchschnittlich 12,25 Prozent. Das Statistikamt errechnete für das Jahr 2010 eine durchschnittliche Konsumenteninflation von 5,9 Prozent. Damit liegt sie um gut zwei Prozent über der von der Regierung ursprünglich angestrebten Zielmarke von maximal vier Prozent.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr