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Polizei räumt Greenpeace-Camp

Buenos Aires. Die Polizei hat am Donnerstag ein Camp von Greenpeace-Aktivisten an den Eingängen zu den Minen Veladero und Pascua Lama geräumt. Die mehr als 50 Mitglieder und Sympatisanten von Greenpeace-Argentinien hatten sich am Tag zuvor dort postiert. Sie protestierten damit gegen den Versuch des Minenkonzerns Barrick Gold, das Inkrafttreten des Gletschergesetzes zu verhindern.

Die Polizei verhaftete nach Angaben der argentinischen Zeitung Pagina12 alle Protestierer, darunter auch die Leiterin von Greenpeace-Argentinien, Eugenia Testa. Anschließend räumten die Einheiten das in der Nähe der Gemeinde Tudcum gelegene Camp. Inzwischen seien alle wieder auf freiem Fuß. Ihnen wird jedoch vorgeworfen, öffentliche Straßen blockiert zu haben.

Die Aktivistinnen und Aktivisten werfen den Justizbehörden vor, gemeinsame Sache mit dem Konzern zu machen: "Abgesehen von der Entschuldigung wegen eines Einspruchs vor Gericht durch den Konzern Barrick, hat die Regierung Fristen verstreichen lassen und damit das Inkrafttreten des Gesetzes verzögert. Wir müssen diese Komplizenschaft stoppen!" erklärte Greenpeace.

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