Venezuela / Wirtschaft / Umwelt

Minister betont Erfolge im Agrarsektor

Caracas. Die landwirtschaftliche Produktion in Venezuela ist innerhalb der bisherigen zwölf Jahre der so genannten Bolivarischen Revolution um 31 Prozent gewachsen, bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieses Wirtschaftszweiges. Das sagte Landwirtschaftsminister Juan Carlos Loyo bei der Präsentation seines Jahresberichts vor der Nationalversammlung vergangenen Dienstag. In den vorherigen 40 Jahren der "Vierten Republik" sei dagegen nur ein Wachstum von sieben Prozent in diesem Bereich erzielt worden, betonte der Minister der Linksregierung des seit 1999 amtierenden Präsidenten Hugo Chávez.

"Diese Zahlen sind von der Zentralbank Venezuelas bereitgestellt worden und sind vollständig zur Prüfung offen, wann immer Sie es wollen", betonte Loyo bei seiner Rede. Er richtete sich damit an die rechtsgerichtete Opposition im Parlament, aus deren Reihen die Angaben der Regierung in Frage gestellt werden.

Der Minister nahm bei seinem Bericht auch Bezug auf die Schleppnetzfischerei. Er bezeichnete diese als "Gräueltat" gegenüber der marinen Umwelt. Deshalb sei sie von der venezolanischen Regierung verboten worden. Um betroffenen Fischern einen Umstieg zu erleichtern, habe die Regierung bereits mehr als sieben Millionen US-Dollar bereit gestellt.

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