Mapuche-Gemeinden fordern Rückgabe ihres Landes

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"Keine Repression in Temucuicui mehr!"
"Keine Repression in Temucuicui mehr!"

Santiago de Chile. Die Oberhäupter der indigenen Gemeinden Temucuicui in der südchilenischen Region Araukanía haben von der amtierenden Regierung

unter Präsident Sebastián Piñera ihr angestammtes Territorium zurückgefordert.

Die sogenannte autonome und die traditionelle Gemeinde gleichen Namens legten in einer gemeinsamen Erklärung dar, dass die internen Konflikte zwischen den indigenen Siedlungen beigelegt wurden. Ziel bei der Einigung sei gewesen, ihr Land zurückzufordern, das von ausländischen Kolonisten sowie transnationalen Forstkonzernen besetzt und vom chilenischen Staat militarisiert wird.

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Die Nachkommen der Ureinwohner beschuldigen den chilenischen Staat der illegalen Besetzung des indigenen Landes. Zudem hätten die Regierungen den inzwischen vierjährigen Konflikt zwischen den Mapuche-Nachbargemeinden für ihre politischen Zwecke genutzt.

Die beiden Gemeinden leben in einem militarisierten Gebiet und sind Opfer regelmäßiger Razzien und Übergriffe der chilenischen Militärpolizei. Das  Innenministerium plant indes die Schaffung von zivilen Überwachungseinheiten in der Region, um die Polizei in 22 der 33 Kommunen der Araukanía-Region zu unterstützen. Kritiker sehen die Überwachungstruppen als mögliche Keinzellen für paramilitärische Einheiten.

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