Lateinamerika

Linke Klima-Positionen aus Lateinamerika

Die Beiträge progressiver Staatschefs vom Klima-Gipfel in Kopenhagen stehen erstmals in deutscher Sprache zur Verfügung

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Linke Klima-Positionen aus Lateinamerika
Logo des gescheiterten Klima-Gipfels

Berlin. Die Reden der Vertreter der lateinamerikanischen Linken auf dem Klimagipfel der Organisation der Vereinten Nationen sind in deutscher Sprache verfügbar. Amerika21.de stellt die verschiedenen Interventionen der Vertreter Boliviens, Kubas und Venezuelas erstmals dem deutschsprachigen Publikum zur Verfügung. Für die Übersetzung danken wir Mitarbeitern und Unterstützern dieses Portals.

Im Bereich "Hintergrund und Analyse" finden sich die erste und zweite Rede des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez und die Hauptrede des bolivianischen Staatschefs Evo Morales. Des Weiteren dokumentieren wir die Intervention des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez im Abschlussforum des UNO-Klimagipfels.

Amerika21.de leistet mit der Übersetzung und Dokumentation der Reden einmal mehr einen aktiven Beitrag zur umfassenden Information und Gegenöffentlichkeit. Bislang war in den deutschsprachigen Medien kaum etwas über die Positionen der progressiven Regierungen Lateinamerikas zu erfahren. Stattdessen diffamierte die deutsche Tageszeitung "Die Welt" aus dem Axel-Springer-Verlag die südamerikanischen Kritiker als "obskure Klimaretter". Mit ihren Appellen nutzten sie den Klimagipfel als "Propagandabühne", hieß es in dem Blatt, das die Inhalte der Reden geflissentlich überging.

Die vorliegende Materialsammlung soll diesem Defizit entgegentreten. Das Solidaritätsbündnis Venezuela Avanza (Berlin), das Internetportal amerika21.de und die Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft werden die Reden und weitere Materialien in Kürze zudem in einer gemeinsamen Broschüre publizieren. Bei der Lektüre wird einem klar, weshalb in den hiesigen Medien so wenig über die Beiträge und Positionen berichtet wurde.


Bild: en.cop15.dk

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