In der aktuellen Studie „Sustainable Development Index“ wurde erneut bestätigt, dass Kuba sich sehr gut und nachhaltig entwickelt hat und es daher gute Voraussetzungen und Möglichkeiten zu fair trade mit Kuba gibt.
Zu den wichtigen nachhaltigen Maßnahmen gehören zum Beispiel ein umfassendes Klimaschutzprogramm, Urban Farming, Energierevolution sowie faire Handelsbeziehungen mit anderen Staaten und nicht zuletzt der medizinische Internationalismus, in dessen Rahmen Gesundheitspersonal in Krisengebiete entsandt wird (z.B. während der Corona- Pandemie). Daher genießt Kuba in Lateinamerika und der Karibik, aber auch in anderen Regionen, bei Ländern des Südens hohes Ansehen und entwickelt dort gute Handelsbeziehungen zu fairen Konditionen.
Zugleich leidet die kubanische Gesellschaft seit sechs Jahrzehnten an Feindseligkeiten, der Blockade und Sanktionen durch die benachbarte Supermacht USA. Die exterritorial ausgeübte Blockade behindert und verteuert für Kuba den Import von Gütern in katastrophaler Weise, sie erschwert und verhindert aber auch den Export eigener Produkte.
Edgar Göll wird einen spannenden Einstieg zum Thema in Wort und Bild geben und geht auf aktuelle Fragen und Herausforderungen ein, die in der anschließenden Diskussion weiter vertieft werden können.

