Software-Pionier Stallman berät Bolivien

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Will die bolivianische Regierung beraten: Richard Stallman
Will die bolivianische Regierung beraten: Richard Stallman

La Paz. Der Computer-Aktivist Richard Stallman will bei seinem Besuch in Bolivien die Einführung von freier Software unterstützen. Mit Bezug auf die Community für freie Software in Bolvien berichtet die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina, dass Stallman die Regierung des Landes bei der Adaption dieser Technik unterstützen wolle.

Vor einem Jahr trat in Bolivien ein neues Telekommunikationsgesetz in Kraft, nach dem die Nutzung und Entwicklung von freier Software unterstützt werden soll. Stallman will während seines Besuchs in Bolivien einen öffentlichen Vortrag halten und Spezialisten sowie Offizielle des Landes treffen.

In Südamerika nutzen bereits Länder wie Brasilien, Venezuela und Ecuador die Technolgie. Stallman hatte im Jahr 1985 die "Free Software Foundation" gegründet, um die Rechte der Nutzer zu stärken. Er fasst sie in den "Vier Freiheiten" zusammen: Software beliebig zu verwenden, zu untersuchen, zu teilen (kopieren) und zu modifizieren sowie auch Modifikationen weiterzugeben. Stallman hat zudem im Jahr 1989 die GNU-Lizenz ins Leben gerufen (General Public Licence).

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