Helge Buttkereit

Helge Buttkereit

Studierter Historiker, freier Journalist und Publizist

Zum Studium zog es den gebürtigen Hamburger nach Leipzig, wo er sich neben der Mittleren und Neueren Geschichte sowie der Journalistik auch noch mit Politikwissenschaft beschäftigte. Nach dem Magisterabschluss mit der Arbeit "Zensur und Öffentlichkeit in Leipzig 1806-1813" (2009 als Buch im LIT-Verlag, Reihe "Kommunikationsgeschichte" erschienen) ging es zum Volontariat in die niedersächsische Provinz. Seitdem arbeitet er als freier Journalist in Schleswig-Holstein, zunächst in Bad Bramstedt und jetzt an der Ostseeküste bei Kappeln (Schlei).

Auf Lateinamerika brachte ihn vor allem das politische Interesse nach Alternativen zum neoliberalen Mainstream sowie zur resignierten und konzept- und geschichtslosen bundesdeutschen Linken. Ausgangspunkt war dann die Lektüre von Tariq Alis "Piraten der Karibik", eine Rezension im Deutschlandfunk (als Doppelbesprechung mit Romeo Reys "Im Sternzeichen des Che Guevara") sowie die intensive Lektüre von allen Büchern zum Thema, die irgendwie greifbar waren. Als erstes Resultat erschien im Februar 2010 - die 2. durchgesehene und erweiterte Auflage kam im März 2011- als eine Art Überblick über die Bewegungen in Venezuela, Bolivien, Ecuador und Chiapas "Utopische Realpolitik - Die Neue Linke in Lateinamerika" gefolgt von einer Recherchereise zu den venezolanischen Parlamentswahlen im Herbst 2010. In deren Folge entstand unter dem Titel "Wir haben keine Angst mehr" mit "Interviews, Reportagen und Analysen zum bolivarischen Venezuela" in Kooperation mit dem Berliner Verein Interbrigadas e.V. ein zweites Lateinamerika-Buch.

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