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ALBA-Länder intervenieren bei WTO-Verhandlungen

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Logo der Welthandelsorganisation
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Jakarta. Die erste große Vereinbarung der Welthandelsorganisation (WTO) seit der Gründung der Agentur im Jahr 1995 musste nach einem Veto von Kuba, Venezuela, Bolivien und Nicaragua in der Nacht auf Samstag nachverhandelt werden.

Die vier im ALBA-Bündnis organisierten Staaten verlangten die Ergänzung des Vertragswerkes durch einen Absatz für ein Ende des von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängten Wirtschaftsembargos. Die Beratungen mussten in der Nacht unterbrochen werden. Verhandlungen zwischen der kubanischen und der US-amerikanischen Delegation brachten offensichtlich ein Ergebnis.

Die 159 Mitglieder der Welthandelsorganisation ( WTO) haben in Bali den ersten großen Vertrag über Handelserleicherungen seit der Gründung der Agentur im Jahr 1995 verabschiedet.

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Zur Darstellung des "Bali-Paktes" zitiert die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina den indonesischen Handelsminister Gita Wirjawan, der die neunte Verhandlungsrunde der WTO als Präsident leitete. Demnach sei das Übereinkommen eine historische Leistung in einer Zeit internationaler Wachstumsschwäche und hoher Arbeitslosigkeit.

Der "Bali-Pakt" behandelt vereinfachte Zollverfahren für den internationalen Handel, Mechanismen für die ärmsten Länder für einen Zugang zu den Märkten der Industrie- und Schwellenländer sowie eine Stärkung der Entwicklungshilfe im Handelsbereich. Die Agrarsubventionen der entwickelten Länder sollen reduziert werden.

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