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Gesundheitsversammlung der WHO in Genf unter Vorsitz von Kuba

Am WHO-Sitz in Genf

Am WHO-Sitz in Genf

Quelle: WHO (https://extranet.who.int/photolibrary/desktop.htm?session_id=Mx7Kl4gmUFT6_&language_id=eng)

Genf. Kuba leitet zum ersten Mal die Weltgesundheitsversammlung, das zentrale Gremium der Weltgesundheitsorganisation (WHO), im schweizerischen Genf. Die Generalversammlung der WHO-Mitgliedsstaaten begann am Sonntag und wird bis zum 24. Mai tagen. Der WHO gehören derzeit 194 Staaten an.

Auf der Agenda der diesjährigen Versammlung steht unter anderem der Kampf gegen vermeidbare Infektionskrankheiten. Die WHO-Gesundheitsversammlung diskutiert in diesem Zusammenhang die Initiative eines "Jahrzehnts der Impfungen", berichtete die kubanische  Nachrichtenagentur AIN unter Berufung auf den Informationsdienst Infomed.

Derzeit könnten lediglich 59 Staaten die drei wichtigen Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten für Kinder unter einen Jahr zur Verfügung stellen. Vor allem in Afrika, Südostasien und dem Nahen Osten würden zahlreiche Staaten das UNO- und WHO-Ziel verfehlen, diese Abdeckung mit Impfstoffen bis zum Jahr 2015 zu gewährleisten.

In Kuba seien über Impfkampagnen 13 Infektionskrankheiten beinahe verschwunden, heißt es in der Quelle weiter. So seien in dem sozialistischen Karibikstaat Kinderlähmung, Diphtherie, Keuchhusten, Masern, Tetanus, Röteln oder tuberkulöse Meningitis heute kein Problem mehr dar, sagte der Vorsitzende der Abteilung Internationale Organisationen des kubanischen Gesundheitsministeriums, Antonio González.

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