Honduras: Tagung der Forstkommission für Lateinamerika und die Karibik

coflac_honduras.jpg

Die Forstkommission für Lateinamerika und die Karibik (Coflac) tagte in Honduras
Die Forstkommission für Lateinamerika und die Karibik (Coflac) tagte in Honduras

Tegucigalpa. In der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa hat vom 25. bis 30. September die 30. Sitzung der Forstkommission für Lateinamerika und die Karibik (Coflac) stattgefunden, um den aktuellen Stand und die Politiken zum Schutz und Erhalt der natürlichen Ressourcen zu besprechen. An der Sitzung nahmen die Vorsitzenden der Forstverwaltungen der 33 Länder der Region teil, die Mitglieder der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sind.

Ebenso nahmen Delegierte und Spezialisten verschiedener UN-Institutionen, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit sowie internationale Umweltgruppen teil, um Waldschutz-Themen im Licht der nachhaltigen Entwicklungsziele zu analysieren.

Die FAO-Vertreterin in Honduras, María Julia Cárdenas, wies darauf hin, dass es heutzutage nötiger denn je sei, gemeinsame Anstrengungen zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder, zur Bekämpfung der Abholzung und des Hungers zu unternehmen.

Auf der Tagesordnung stand beispielsweise die Frage, ob staatliche Forstkonzessionen an private Holzfirmen adäquate Instrumente für eine nachhaltige Ressourcennutzung sein können. Zudem ging es um den Schutz gegen Waldbrände, Schädlinge und illegalen Holzeinschlag.

Die 1948 geschaffene regionale Forstkommission Coflac ist ein politisches und technisches Forum, in dem sich die 33 Mitgliedsländer treffen, um Fragen nachhaltiger Ressourcennutzung und der Ernährungssicherheit in der Region zu analyisieren und zu diskutieren.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr