Nachrichten (Mercosur-Länder, Menschenrechte)

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US-Regierung drängte auf Geiselmord

Geiselmord "jetzt ansprechen": Telegramm an die US-Botschaft in Montevideo
Geheimdienstpapiere: Nixon-Führung wollte in Uruguay gefangene Rebellen ermorden lassen, um einen Agenten zu retten. Schlaglicht auf aktuelle Konflikte
Washington/Montevideo. Die US-Regierung hat nach der Entführung ihres Agenten Daniel Mitrone durch Mitglieder der Organisation MLN-Tupamaros 1970 in Uruguay darauf gedrängt, gefangene Rebellen zu ermorden. Das geht aus Regierungs- und Geheimdienstdokumenten hervor, die mit Hilfe... weiter

Freude über Homo-Ehe in Argentinien

Befürworter der Homo-Ehe
Erstmalig in einem Land Südamerikas vollständige rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare
Buenos Aires. Organisationen in ganz Lateinamerika haben die Zustimmung des argentinischen Senats zur Ausweitung der Ehe auf gleichgeschlechtliche Paare begrüßt. Die am Donnerstagmorgen mit 33 gegen 27 Stimmen und drei Enthaltungen getroffene Entscheidung beinhaltet die Änderung... weiter

Venezuelas Nationalgarde gegen Goldschürfer

Yanomami-Indigene
Regierung schützt Yanomami-Volksgruppe gegen illegalen Tagebau. Präsenz in südlichen Grenzregionen langfristig angelegt
Caracas. Die venezolanische Nationalgarde hat in der vergangenen Woche Medienberichten zufolge 357 illegale Camps von Goldschürfern im südlichen Yacapana-Nationalpark an den Grenzen zu Brasilien, Kolumbien und Guyana geräumt. Das Vorgehen war Teil einer Operation mit dem Namen "... weiter

Haft für Argentiniens Expräsidenten

Haft für Argentiniens Expräsidenten
Letzter Regimechef der argentinischen Militärdiktatur verurteilt. Reynaldo Bignone muss 25 Jahre in Haft
Buenos Aires. Am Dienstag wurde Reynaldo Bignone, der letzte De-facto-Präsident der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983) in Buenos Aires zu einer 25-jährigen Haftstrafe verurteilt. Im ersten von insgesamt drei gegen ihn laufenden Verfahren, ging es jedoch nicht um seine... weiter

Der lange Weg zur Gerechtigkeit

Der lange Weg zur Gerechtigkeit
Neuer Anlauf gegen das Amnestiegesetz in Uruguay
Montevideo. Noch im Oktober scheiterte das Referendum zur Anullierung des uruguayischen Amnestiegesetzes ("Ley de Caducidad"), welches Straffreiheit für während der Militärdiktatur (1973-1985) von Militär und Polizei verübte Verbechen zusichert. Nun formiert sich im uruguayischen... weiter

Manöverkritik nach gescheitertem Referendum

Manöverkritik nach gescheitertem Referendum
Menschenrechts- und Opferverbände in Uruguay setzen sich weiter für ein Ende der Amnestie für Verbrecher aus der Zeit der Diktatur ein
Montevideo. Vor gut einer Woche wurde in Uruguay gewählt. Obgleich das Linksbündnis Frente Amplio die erste Runde der Wahlen mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden konnte und der Stichwahl in rund einem Monat recht zuversichtlich entgegenblickt, belastet sie ein Trauma nach... weiter

Erfolge bei Verbrechensbekämpfung in Venezuela

Verbesserte Zusammenarbeit zwischen Polizei und Communities habe positive Wirkung. Mordrate sinkt. Auch Fortschritte im Kampf gegen Drogenschmuggel
Caracas. Die Zahl der Tötungsdelikte in Venezuela ist im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gefallen. Innenminister Ramón Rodriguez Chacín erklärte den Rückgang der Mordrate um 27 Prozent mit einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Polizei und den Communities in... weiter