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Alán García lädt US-Militär ein

Lima. Der peruanische Präsident Alán García erklärte am gestrigen Sonntag gegenüber CNN, er würde us-amerikanische Truppen zu Trainingszwecken zum Kampf gegen den Drogenhandel in Peru akzeptieren. "Wenn die Vereinigten Staaten Trainingstruppen entsenden wollen, wie sie bereits Helikopter, Ausbilder für Satellitentechnik und Kommunikation hier haben, dann zum richtigen Zeitpunkt." Die Amtszeit von García endet in 10 Monaten.

In dem Gespräch mit dem spanisch sprachigen Nachrichtenkanal beklagte sich García außerdem, dass Peru zuwenig finanzielle Unterstützung aus den USA erhalte. Das gesamte Geld gehe in das Nachbarland Kolumbien. Der Versuch des ehemaligen Präsidenten Uribe, den USA dort sieben Militärbasen zur Nutzung zu überlassen, provozierte eine politische Krise in der Region. Der entsprechende Vertrag trat bisher nicht in Kraft, weil seine Verfassungsmäßigkeit auf Antrag von NGOs überprüft wird.

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