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01.10.2010 Ecuador / Militär / Politik

Furcht um Leben Rafael Correas

Quito. Der Putschversuch in Ecuador ist international auf massive Ablehnung gestoßen. Fast alle Regierungen des Kontinentes haben sich mit der gewählten Staatsführung Ecuadors unter Präsident Rafael Correa solidarisch erklärt. Auch die Organisation Amerikanischer Staaten verurteilte den Umsturzversuch in dem südamerikanischen Land. Mehrere Stunden nach Beginn der Unruhen mehren sich indes Nachrichten über massive Demonstrationen der Bevölkerung, die in Solidarität mit der gewählten Regierung auf die Straßen geht. Die Menschen treibt vor allem die Sorge um Leib und Leben des Präsidenten.

Correa war bei Angriffen putschistischer Kräfte verletzt worden und wurde – offenbar gegen seinen Willen – in ein Militärkrakenhaus verbracht, das unter Kontrolle der Aufständischen steht. Unterstützer der Regierung befürchten eine akute Lebensgefahr für den Präsidenten und versuchen trotz massiver Repression in das Gebäude zu gelangen.

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