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Gewalt hemmt Tourismus in Mexiko

Mexiko. Die eskalierende Gewalt und bewaffnete Auseinandersetzungen haben nach Angaben von Tourismusorganisationen in Mexiko massive Auswirkungen auf den Fremdenverkehr dieses Landes. Nach Aussagen von Armando de la Cruz, Präsident der Hotelvereinigung AMHM, kam es zu Umsatzeinbrüchen im Süden, der Zentralregion und im Norden des Landes. Ursache sei die Angst der Besucher vor Überfällen auf den Straßen. Nach dem letzten Bericht der AMHM beträgt die Auslastung der Hotels in Mexiko derzeit nur 30 Prozent. Im Vergleichszeitraum der vergangenen Jahre seien 80 Prozent der Zimmer ausgebucht gewesen.

In Mexiko kam es in den vergangenen Jahren zu einer massiven Zuspitzung des sogenannten Drogenkrieges zwischen Kartellen und der Armee. Hinzu kommen soziale Konflikte, vor allem im Süden des Landes.

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