Gewalt

298 Artikel

Ecuador ist das sechstgefährlichste Land der Welt

Bandenkämpfe und Drogenhandel treiben Gewalt an. Politik der harten Hand offenbar gescheitert. Militärpräsenz der USA verschlechtert Sicherheitslage in ganz Lateinamerika
Quito. Im Durchschnitt wird in Ecuador jede Stunde ein Mensch ermordet. Von Januar bis Oktober kamen 7.553 Personen ums Leben. Damit wird Ecuador vermutlich das dritte Jahr in Folge die Mordrate in Lateinamerika anführen. Zu diesem Schluss kommt der Konfliktindex der US-... weiter

Aktivistin aus Kolumbien: "Ich fühle mich wie eingesperrt"

Interview mit Jani Silva, Kopf der Bauernorganisation Adispa aus dem Süden Kolumbiens
Für Umweltaktivist:innen ist Kolumbien das gefährlichste Land der Welt. Dies belegt der aktuelle Bericht von Global Witness. Angriffe, Einschüchterungen und Morddrohungen sind an der Tagesordnung. In diesem Klima setzt sich die Aktivistin Jani Silva für die Rechte der lokalen Bevölkerung und den... weiter

Mörder in der Karibik

Die Logik der US-Offensive gegen Venezuela: Zwischen Regime-Change und innenpolitischen Motiven
"Wir haben es in die Luft gesprengt. Und wir werden es wieder tun." "Es ist mir scheißegal, wie Sie es nennen." Diese Worte stammen vom US-Außenminister Marco Rubio beziehungsweise vom Vizepräsidenten J. D. Vance und sie beziehen sich auf den ersten von fünf US-Bombenangriffen auf Boote in... weiter

Massengrab in Mexiko mit 60 Toten entdeckt, fünf Festnahmen

Ermittlungen führen die Taten auf eine kriminelle Gruppe zurück. Angehörige von Verschwundenen kritisieren die Regierung von Claudia Sheinbaum
Hermosillo. Am 15. Oktober sind im Bezirk Hermosillo im mexikanischen Bundesstaat Sonora 60 Leichen entdeckt worden. Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates (FGJ) bestätigte den Fund auf einem Grundstück an der Straße 26 in Richtung der Küste von Hermosillo. Das Kollektiv... weiter

Anschlag auf LGBTIQ-Aktivisten in Bogotá: Medien zeigen auf Regierung von Venezuela

Beide Männer erlitten Verletzungen. Die Polizei spricht von einer gezielten Tat, das Motiv ist unklar. Oppositionsführerin Machado macht Caracas verantwortlich
Bogotá/Caracas. Die venezolanischen LGTBIQ-Aktivisten Luis Alejandro Peche und Yendri Omar Velásquez sind am Montagnachmittag im Exil in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá Opfer eines bewaffneten Angriffs geworden. Unbekannte schossen aus einem Auto heraus mindestens 19-mal auf... weiter

Ecuador auf dem Weg zur Diktatur unter Noboa

Interne Kriegspropaganda, Austerität und Repression. Die sozialen Kämpfe gehen jedoch weiter
Ecuador befindet sich in einer schweren politischen Krise, deren Ursprung in Regierungsmaßnahmen mit ausgeprägtem Autoritarismus liegt, die das Leben der Land- und Stadtbevölkerung beeinträchtigen. Angesichts verfassungswidrig geltender Gesetze und anderer Zwangsmaßnahmen riefen der Einheitsverband... weiter

Kolumbiens Ex-Präsident Álvaro Uribe verurteilt

Uribe wegen Prozessbetrug und Bestechung von Zeugen verurteilt. Zeugen der Anklage für glaubwürdig befunden. Verfahren wegen Gewaltverbrechen kann wieder aufgenommen werden
Bogotá. Richterin Sandra Liliana Heredia hat den ehemaligen Präsidenten Álvaro Uribe Vélez in erster Instanz wegen Zeug:innenbestechung und Prozessbetrugs verurteilt. Sie stellte klar, dass der Vorwurf der Zeug:innenbestechung zweifelsfrei glaubhaft gemacht wurde. Uribe war in... weiter

Indigene Wache in Kolumbien: "Wir wussten, dass die Angriffe kommen würden"

Cric-Vertreter zu Gewalt im Südwesten Kolumbiens, kollektivem Selbstschutz und Schwächungsmanövern gegen die Regierung
Ein Gespräch mit dem politischen Leiter der Guardia Indígena (Indigene Wache) des Regionalen Indigenen Rats vom Cauca (Cric), Oveimar Tenorio. Im Südwesten Kolumbiens eskaliert erneut die Gewalt. Besonders betroffen ist das Departamento Cauca, wo indigene Gemeinden zwischen staatlicher... weiter