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Kuba reagiert auf Änderungen der US-Blockade

Havanna. Das kubanische Außenministerium die Rücknahme von Teilen der Sanktionsbestimmungen durch die USA begrüßt, fordert zugleich jedoch ein vollständiges Ende der umstrittenen Blockadepolitik. Die Veränderungen seien "das Ergebnis der Anstrengungen breiter Teile der Gesellschaft der USA", heißt es in der einseitigen Stellungnahme, in der umgehend auch die "Aufhebung der völkermörderischen Blockade gegen Kuba" gefordert wird.

Die neuen Maßnahmen des Weißen Hauses seien auch "Ausdruck der Anerkennung des Scheiterns der Politik der Vereinigten Staaten gegen Kuba und der Suche nach neuen Wegen zur Erlangung ihrer historischen Ziele der Beherrschung unseres Volkes". Obwohl die Maßnahmen positiv seien, "ändern sie die Politik gegen Kuba nicht", heißt in dem Kommuniqué, das auf der Internetseite der Zeitung Granma veröffentlicht wurde.

Die Bekanntmachung des Weißen Hauses beschränke sich im Wesentlichen auf die Wiederherstellung einzelner Bestimmungen, die in den neunziger Jahren unter Präsident William "Bill" Clinton in Kraft waren und durch dessen Amtsnachfolger George W. Bush nach 2003 abgeschafft wurden.

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