Montevideo. Parlamentsabgeordnete linksgerichteter Parteien aus Europa, Lateinamerika und der Karibik haben sich für die Unterstützung der laufenden Integrationsprozesse im Süden des amerikanischen Kontinents ausgesprochen.
In einer gemeinsamen Erklärung, die amerika21.de vorliegt, erklären sich die 16 Unterzeichner solidarisch mit den Regionalorganisationen UNASUR, ALBA, MERCOSUR, CAN, SICA und der neu geschaffenen CELAC. Diese Bündnisse "tragen wesentlich zu dem Ziel der lateinamerikanischen Einheit bei", heißt es in dem Dokument, das vor wenigen Tagen am Rande einer Konferenz der Europäisch-lateinamerikanischen Parlamentariergruppe (EuroLat) in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo verabschiedet wurde.
"Der Prozess der lateinamerikanischen Einheit ist eng verknüpft mit der Stärkung der Demokratie und dem Aufstieg progressiver Regierungen, die über einen starken Rückhalt in der Bevölkerung verfügen", schreiben die Parlamentarier. Die Beziehungen zwischen der EU und Lateinamerika sollten deswegen "auf gegenseitigen Respekt" beruhen.
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Die verabschiedeten und geplanten neoliberalen Freihandelsverträge mit Ländern wie Kolumbien, Peru und Zentralamerika lehnen die Unterzeichner ab. Sie würden nur zu mehr Ungleichheit in den bilateralen Handelsbeziehungen führen.
Die Erklärung in spanischer Sprache finden Sie im Anhang.
