Kuba bietet US-Amerikanern Medizinstipendien

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Internationale Studierende der ELAM
Internationale Studierende der ELAM

Havanna. Die kubanische Regierung unterstützt trotz der seit mehr als fünfzig Jahren bestehenden völkerrechtswidrigen Blockade Washingtons US-Studierende bei ihrer medizinischen Ausbildung. Wie die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina berichtete, schlossen dieses Jahr 40 US-amerikanische Staatsbürger ihr Studium in Kuba ab und erhielten im Beisein von Vertretern der 22. US-Karawane der Pastoren für den Frieden (Pastores por la paz) ihre Urkunden.

Auf der Abschlusszeremonie des diesjährigen Medizinjahrganges, die in der Aula Magna der medizinischen Fakultät "Victoria de Girón" stattfand, sprach die Interimskoordinatorin der US-Solidaritätskarawane, Helen Bernstein, Kuba für die Stipendien an US-Amerikaner ihren Dank aus.

Neben Studierenden aus den USA hat Kuba bis 2010 mehr als 8.600 jungen Leuten aus weiteren 53 Staaten eine kostenlose medizinische Ausbildung an der Internationalen Lateinamerikanischen Medizinschule (ELAM) von Havanna ermöglicht. Besonders angehende Mediziner, die in ihren Heimatländer aufgrund der dort bestehenden hohen finanziellen Hürden für ein Studium dort keine Ausbildung beginnen können, profitieren von den Stipendien der kubanischen Regierung.

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