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Kuba senkt Preise für Gerätschaften in der Landwirtschaft

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Auf einem Agrarprojekt der deutschen Organisation Cuba Sí
Auf einem Agrarprojekt der deutschen Organisation Cuba Sí

Havanna. Das kubanische Ministerium für Binnenhandel hat die Preise für Gerätschaften in der Landwirtschaft gesenkt. Damit soll die immer noch ungenügende Agrarproduktion gesteigert werden, wie die nationale Presse am Ende der Woche vermeldete.

Der seit dem 1. August rechtskräftige Beschluss soll zunächst den Verkauf verschiedener von den Landwirten benötigter Utensilien ankurbeln. Dies gilt vor allem für die mehr als 150.000 Neubauern, die seit 2008 Land in so genanntem Nießbrauch zur praktischen Nutzung übergeben bekommen haben.

Bei einigen Artikeln sind die Preise um fast zwei Drittel des ursprünglichen Betrages reduziert worden, wie die Tageszeitung Granma am Beispiel eines Melkeimers schilderte, dessen Handelswert von 235 auf 85 kubanische Pesos (rund 2,5 Euro) gesunken ist. Der Preis für ein Milchsieb verringerte sich um die Hälfte, während auch die Kosten für Macheten und Werkzeugfeilen deutlich nach unten gingen. Der Beschluss zur Preissenkung unterstreiche den Willen des Staates, die Beschlüsse zur Revitalisierung der Wirtschaft umzusetzen und den bäuerlichen Sektor so weit wie möglich zu unterstützen, betonte das Blatt.

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