ALBA und Basisorganisationen drängen auf neues Kyoto-Protokoll

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Durban. Aktivisten indigener und sozialer Bewegungen sind am Rande der Klimakonferenz im südafrikanischen Durban mit Delegierten der Mitgliedsstaaten der Bolivarianischen Allianz für Amerika (ALBA) zusammengekommen. Das berichtet die unabhängige brasilianische Nachrichtenagentur Adital.

Die Aktivisten schilderten den Vertretern des linksgerichteten Staatenbündnisses demnach ihre Bedenken zu den laufenden Klimadebatten. Im Zentrum der Konsultationen hätte die Zukunft des Kyoto-Protokolls, die Verwaltung von Klimaschutzfonds und das REDD-Programm der UNO zur Verringerung von Emissionen gestanden, schreibt Adital.

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An dem Treffen nahmen Regierungsvertreter aus Bolivien, Nicaragua, Venezuela, Ecuador und Kuba teil. Die Staaten der ALBA drängen auf eine Fortsetzung des Kyoto-Protokolls. Sie stimmen darin mit der Gruppe der 77 überein, einem Zusammenschluss von Entwicklungs- und Schwellenländern.

Basisorganisationen kritisierten in Durban indes die Blockadehaltung zahlreicher Industriestaaten gegen eine Fortführung des Kyoto-Protokolls.

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