Peru: Erneut Proteste gegen Goldbergbau

Lima. Im Norden Perus haben Demonstranten erneut gegen ein milliardenschweres Bergbauprojekt protestiert. Die Bevölkerung der Region Cajamarca befürchtet, dass das Minenprojekt Conga das Grundwasser schädigen wird. An dem Protest beteiligte sich auch der Gouverneur des Bundesstaates, Gregorio Santos. Er kritisierte den Umgang der Bundesregierung von Präsident Ollanta Humala mit den Protesten: "Die Regierung versucht die Bevölkerung einzuschüchtern."

Nach Angaben der Protestierenden ist die nach den Protesten im Dezember versprochene Verhandlungslösung bis heute nicht zustande gekommen. Anfang Dezember hatte Humala den Notstand über vier Bundesstaaten verhängt, der für die Verhandlungen wieder aufgehoben worden war. „Es ist notwendig einen Runden Tisch einzurichten und zu entscheiden, welche der am Konflikt beteilgten Gruppen an den Gesprächen teilnehmen sollen, die Themen und Arbeitsabläufe festzulegen“ mahnte der Governeur des Bundesstaates nun an.

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