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Erste Europareise von Perus Präsident Ollanta Humala

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Ollanta Humala in schwarzem Anzug mach das Victory-Zeichen.
Selbstbewusst: Ollanta Humala - hier bei einem Staatsbesuch in Brasilien.

Lima. Perus Präsident Ollanta Humala reist in dieser Woche zum ersten Mal in offizieller Funktion nach Europa. Zunächst wird er in Spanien unter anderem den neuen, konservativen Premierminister Mariano Rajoy treffen. Am Ende der Woche wird das Staatsoberhaupt dann am Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos teilnehmen.

Dort werde Peru als aufstrebendes Land auftreten, das die ökonomische Krise überwunden hat und verschiedene Investitionsprojekte vorstellen. Dies kündigte Marisol Espinoza gegenüber TV Perú an. Die erste Vizepräsidentin des südamerikanischen Landes sagte, dass ihr Land nicht länger als veramte Nation zu internationalen Treffen reise, um dort für Kredite oder finanzielle Hilfe zu werben. Vielmehr gehe es darum, für Investionen zu werben.

Der Präsident selbst stellte im Vorfeld seiner Reise gegenüber der spanischen Tageszeitung El País heraus, dass die Investitionen in seinem Land sicher seien. Peru sei ein attraktives Land für Investoren, das in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 5,5 Prozent erwarte. Die Wirtschaftspolitik seines Landes stellte er dabei in den Zusammenhang mit der Sozialpolitik: "Wir haben eindeutige Ziele: Wir wollen die chronische Mangelernährung beseitigen und die Kindersterblichkeit verringern." Zudem gehe es darum, mehr und mehr Haushalten die basisversorgung von Strom, Wasser, Abwasser und Technologie zu ermöglichen.

Spanien ist für Peru nach Feststellung Humalas der wichtigste europäische Partner. Neben Konzernen wie Telefonica und Repsol unterhielten auch viele mittlere und kleinere Unternehmen Wirtschaftsbeziehungen mit dem Andenstaat.

Die erste Europareise Humalas beginnt am heutigen Dienstag soll sechs Tage dauern.

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