Linkes ALBA-Bündnis engagiert sich verstärkt in Haiti

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Beim ALBA-Gipfel in Caracas
Beim ALBA-Gipfel in Caracas

Caracas. Auf dem XI. Gipfeltreffen der Bolivarianischen Allianz für Amerika (ALBA) haben die Mitgliedsstaaten am Sonntag in der venezolanischen Hauptstadt Caracas beschlossen, zunehmende Anstrengen für den Wiederaufbau Haitis zu unternehmen. Das Land leidet nach wie vor unter den Folgen eines verheerenden Erdbebens im Januar 2010.

Neben einem Plan zur engeren Zusammenarbeit zwischen dem ALBA-Bündnis und Haiti habe man am Sonntag ein Arbeitstreffen am 2. und 3. März in Port-au-Prince beschlossen, zitiert die staatliche venezolanische Nachrichtenagentur AVN den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez.

Haitis Präsident Michel Martelly bedankte sich am Ende des Treffens in Caracas für die Unterstützung der ALBA-Staaten: "Dieser Aktionsplan wird besonders jenen helfen, die in extremer Armut leben."

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Nach Auskunft des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez wird im Rahmen der neuen Kooperation mit Haiti unter anderem ein Fonds für humanitäre Hilfsprojekte geschaffen werden. Neben medizinischen Hilfen gehe es dabei in erster Linie auch um den Wideraufbau der Infrastruktur, fügte Rodríguez an.

Das ALBA-Bündnis wurde 2004 von Venezuela und Kuba gegründet. Inzwischen gehören der Allianz zudem Ecuador, Bolivien, Nicaragua, Antigua und Barbados, Dominica sowie San Vicent und die Grenadinen an. In Caracas wurde neben der ständigen Kooperation auch eine mögliche spätere Aufnahme Haitis beraten.

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