Misión Milagro: Kuba und Venezuela behandeln 1,5 Millionen Menschen

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Mit der Misión Milagro werden Patienten aus ganz Lateinamerika kostenlos behandelt
Mit der Misión Milagro werden Patienten aus ganz Lateinamerika kostenlos behandelt

Caracas. In Kuba und Venezuela wurden im Rahmen eines gemeinsamen Gesundheitsprogramms innerhalb von acht Jahren gut 1,5 Millionen Menschen wegen Augenkrankheiten behandelt. Nach Angaben der venezolanischen Gesundheitsministerin Eugenia Sader haben Mediziner in beiden Staaten im Rahmen der Misión Milagro 1,549 Millionen Menschen operiert. Meist wurden die Patienten wegen Grauen Stars (Katarakt) behandelt, einer Trübung der Augenlinse, die ohne Behandlung zur dauerhaften Erblindung führen kann.

Bei der Feier zum achten Jahrestag des binationalen Programms, in dessen Verlauf auch Patienten aus anderen Staaten Lateinamerikas und der Karibik kostenlos behandelt wurden, sagte Sader, dass die Misión Milagro inzwischen 54 Hospitäler und 17 Gesundheitszentren Venezuelas einbinde.

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Alleine im Bundesstaat Vargas, wo die Feier zum achten Jahrestag des Programms stattfand, seien in dem regionalen Zentrum für Augenheilkunde 33.550 Patienten verschiedener Nationalitäten behandelt worden, unter anderem aus El Salvador, Kolumbien, Argentinien, Puerto Rico, Chile, Nicaragua, Uruguay, Portugal, Ecuador und Bolivien.

Kubas Botschafter in Venezuela, Rogelio Polanco, kündigte die Fortführung des Programms an. Dies sei auch geboten, weil es sich um "eine Mission der lateinamerikanischen Integration handelt", so Polanco.

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