Peru / Militär

Chile und Peru starten Projekt zu Beseitigung von Landminen

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Homepage der Norwegischen Volkshilfe
Homepage der Norwegischen Volkshilfe

Santiago de Chile/Lima. Im Grenzgebiet zwischen Chile und Peru haben vor wenigen Tagen die Arbeiten zur Beseitigung von Antipersonen- und Panzerabwehrminen begonnen.

Das Projekt zur Minenbeseitigung wurde in Zusammenarbeit zwischen der chilenischen und peruanischen Regierung entwickelt. Die Regierungen beauftragten die norwegische Nichtregierungsorganisation (NGO) Norwegische Volkshilfe (Norsk Folkehjelps) mit der Durchführung der Minenbeseitigung. Die NGO arbeitet derzeit an 18 Projekten zur Minenbeseitigung in Ländern wie Irak, Serbien oder Vietnam.

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Die Minen waren durch einen Erdrutsch im vergangenen Februar freigelegt worden. Sie liegen verteilt in einem rund 67.000 Quadratmeter großen Areal auf der chilenisch-peruanischen Grenze. Sie waren während der chilenischen Diktatur unter General Augusto Pinochet (1973-1989) verlegt worden.

Die Norwegische Volkshilfe stellt die technische Ausrüstung sowie 28 internationale Spezialiste für die Durchführung der Minenbeseitigung zur Verfügung. Die Räumungsarbeiten sollen bis zum 17. Dezember dieses Jahres abgeschlossen werden.

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