Der Staatsstreich in Brasilien, seine Bedeutung und Folgen. Die Bedeutung von Lulas Festnahme, die Bedeutung des Kampfes für seine Freiheit und die Aussichten, den Staatsstreich im Land zu bekämpfen.
Seit 2012 wurde in Brasilien ein Staatsstreich gestartet, der 2016 mit dem Sturz der gewählten Präsidentin Dilma Rousseff (PT) vollzogen wurde. Ziel des Putsches ist die Auslieferung der brasilianischen Wirtschaft an ausländische Monopole, die Liquidierung aller Arbeiterrechte und der Unterstützung der Armen.
Die Festnahme des ehemaligen Präsidenten Lula ist grundlegend für die Festigung des Staatsstreichs. Die extreme Rechte und die Tendenz zu einem Militärputsch wachsen in dem Maße, in dem die Möglichkeiten einer für die Putschisten günstigen institutionellen Lösung sich erschöpfen.
In diesem entscheidenden Moment der brasilianischen Politik organisiert die Partei der Arbeiterkampf (PCO) eine Reihe von Vorträgen in mehreren europäischen Ländern. Die Debatte wird von Rui Costa Pimenta eingeführt und ist offen für die Interaktion und Beteiligung der Öffentlichkeit. Ein aufrichtiges und vorbehaltloses Gespräch über den nationalen politischen Moment, um den Prozess des Staatsstreichs den Brasilien erleidet anzuprangern und zu verstehen.
Über den Vortragenden Referent:
Rui Costa Pimenta ist der Gründer und Vorsitzender der Partei der Arbeiterkampf (PCO), Militant seit 40 Jahren, er ist Journalist und aktiv am Aufstieg der Arbeiter in Brasilien am Ende der Militärdiktatur beteiligt. Zur Zeit der Gründung der PT (Arbeiterpartei) wirkte die politische Strömung "Arbeiterkampf" (Causa Operária) aktiv in ihrem Aufbau, wurde aber 1990 aus der Partei ausgeschlossen. Ab 2012,
mit dem Prozess des sogannnten "Mensalão", begann die PCO anzuprangern, dass ein Staatsstreich in Brasilien im Gange war.
