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Brasilien nach der Wahl

Frankfurt/Main: Jorge Nascimento, nationaler Koordinator ›Solidarische Ökonomie‹, berichtet über die Situation und seine Arbeit

Dass wir (zusammen mit den ›Freundinnen und Freunden der Landlosenbewegung‹ so schnell einen kompetenten ›Berichterstatter‹ aus Brasilien gewonnen haben, legt den Verdacht nahe, dass wir das Ergebnis bereit vorab gewusst haben. Stimmt, war aber auch nicht schwer vorauszusehen. Dass wir bereits Ende 2002 gewusst haben, dass der damalige Gast der RLS - Hessen, Dilma Rousseff, 2010 Präsidentin Brasiliens sein wird, das zu behaupten wäre dagegen eine Übertreibung unsererseits. Mal abgesehen von unserer Freude darüber, zeigt dies doch, dass unsere Gäste offensichtlich etwas zu sagen haben.

Das gilt auch für den Gast am kommenden Montag, Jorge Nascimento. Er ist nicht zum ersten Mal in Frankfurt und fast so etwas, wie ein Freund der Stiftung geworden. Bevor er als Koordinator für Solidarische Ökonomie im brasilianischen Arbeitministerium tätig wurde, engagierte er sich erfolgreich in der brasilianischen Gewerkschaftsbewegung und der »Partei der Arbeit« (PT) Lulas und Rousseffs.

Mit Jorge Nascimento diskutieren wir über die politischen Projekte der neuen Präsidentin, die Veränderungen in der politischen Landschaft in Brasilien und die internationale Bedeutung der Wahl insbesondere für Lateinamerika. Und natürlich auch über die Entwicklung der Solidarischen Ökonomie in Brasilien, einem beachtlichen Netzwerk selbstverwalteter Betriebe im Produktions-, Handels- und Dienstleistungsbereich.

Termindaten
Datum: 
08.11.2010, 19:30
Stadt: 
Frankfurt/Main
Veranstaltungsort: 
Ökohaus, Großer Saal, Kasseler Str. 1A, 60486 Frankfurt am Main
Veranstalter: 
RLS-Regionalbüro Hessen
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