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Situation nach dem Putsch in Honduras

Bielefeld: Johannes Schwäbl berichtet über Eindrücke der Delegationsreise im Dezember 2010

Die Menschenrechtslage im mittelamerikanischen Land Honduras hat sich seit dem Putsch im Juni 2009 verschlimmert. Auch das aktuelle Regime Porfirio Lobos hat, fern seiner Versprechungen der Rückkehr zur Demokratie und Versöhnung nach der Krise, bisher nicht zu einer Verbesserung der Situation beigetragen. Stattdessen zeugen das Klima der Straflosigkeit, der politischen Morde und die verstärkten Privatisierungstendenzen von einer weiteren Verschärfung der Lage.

Die friedlichen Proteste der Demokratiebewegung, welche sich seit dem Putsch in der FNRP organisiert, werden weiterhin mit brutaler Repression beantwortet.

Eine Delegation aus Deutschland und Österreich war vom 6. bis zum 20. Dezember in Honduras, um sich über die Lage der Menschenrechte nach dem Putsch Ende Juni 2009 zu informieren. Sie traf sich mit AktivistInnen der Demokratiebewegung sowie nationalen und internationalen Institutionen.

Johannes Schwäbl wird über die Ergebnisse der Delegationsreise und die aktuelle Situation in Honduras berichten.

Termindaten
Datum: 
19.04.2011, 19:30
Stadt: 
Bielefeld
Veranstaltungsort: 
Welthaus Bielefeld, August-Bebel-Str. 62, 33602 Bielefeld
Veranstalter: 
Welthaus Bielefeld
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