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Raul Peck: Haiti - Tödliche Hilfe

Filme und Diskussion

Am späten Nachmittag des 12. Januar 2010 wird Haiti von einem heftigen Erdbeben erschüttert: 316.000 Menschen kommen ums Leben, so die offizielle Schätzung der haitianischen Regierung, mehr als 1,5 Millionen werden obdachlos.

Die Hilfsbereitschaft für das ohnehin geplagte Land ist groß. Kuba schickt medizinische Fachkräfte, die nahen USA schicken Soldaten, die UN stocken die Friedenstruppe MINUSTAH auf, große und kleine Hilfsorganisationen fliegen Menschen und Material ein, Prominente werben um Spenden. Trotz der Notlage kommt so etwas wie Aufbruchstimmung auf, zumal Bill Clinton als UN-Sonderbeauftragter bald davon spricht, Haiti „besser wiederaufzubauen“.

Zu denen, die aus der haitianischen Diaspora kamen, gehört auch der Filmemacher Raul Peck. Er beobachtet fast zwei Jahre mit der Kamera, was dieser Tsunami an Katastrophen- und bald auch Wiederaufbauhilfe mit Haiti und den Haitianern macht. Sein Urteil: Der gute Wille und das viele Geld haben am Ende mehr geschadet als genutzt, ihre Auswirkungen nennt er fatal.

Demgegenüber zeigen wir in dem kubanischen Kurzfilm „Luciernagas en la noche“ — Glühwürmchen in der Nacht-, dass es auch anders geht.

Flyer und Hintergrundinformationen: Raul Peck: Haiti — Tödliche Hilfe

Termindaten
Datum: 21.03.2024, 19:00
Stadt: Bochum
Veranstaltungsart: Film- und Diskussionsveranstaltung
Veranstaltungsort: Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum
Veranstalter: Humanitäre Cuba Hilfe