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G-77-Gipfel in Bolivien fordert Beseitigung der globalen Armut

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon bei seiner Ankunft in Santa Cruz, Bolivien

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon bei seiner Ankunft in Santa Cruz, Bolivien

Santa Cruz, Bolivien. Die Mitgliedsstaaten der G77 plus China haben bei ihrem Gipfeltreffen an diesem Wochenende im bolivianischen Cochabamba die Beseitigung der global herrschenden Armut bis zum Jahr 2030 gefordert. Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten die in der G77 organisierten Staaten des Südens im Hinblick auf ihr Wirken in der UNO. In dem 1964 gegründeten Zusammenschluss sind 133 der 193 Mitgliedsstaaten der Weltorganisation vertreten.

"Die Beseitigung der Armut ist die weltweit größte Herausforderung und eine unabdingbare Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung", heißt es in der Erklärung, die von Boliviens Botschafter vor der UNO, Sasha Llorenty, am zweiten und letzten Tag des Treffens im bolivianischen Santa Cruz vorgestellt wurde. Man sei davon überzeugt, "dass die Entwicklungsagenda für die Zeit nach 2015 die Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft verstärken muss, die Armut bis zum Jahr 2030 zu beseitigen".

Die G-77-Erklärung war nach Llorentys Angaben von den Mitgliedsstaaten der UNO-Organisation in New York während 90 Tagen und in 30 Arbeitssitzungen diskutiert worden.

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