Linke in Paraguay schließt sich zusammen

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Die Organisatoren des Volkskongresses knüpfen an die Erfahrungen beim Generalstreik im März 2014 an
Die Organisatoren des Volkskongresses knüpfen an die Erfahrungen beim Generalstreik im März 2014 an

Asunción. Linke Parteien, Gewerkschaften, soziale Organisationen und Bauernverbände werden am 1.März in Asunción, der Hauptstadt Paraguays, den Demokratischen Volkskongress (CDP) wiederbeleben. Der Kongress hat das Ziel, "gegen die neoliberale und antisoziale Politik" des Präsidenten Horacio Cartes von der rechtskonservativen Colorado-Partei (ANR) vorzugehen.

Wie die Organisatoren betonen, versteht sich das Bündnis als außerparlamentarische Kraft im Kampf gegen das Gesetz der öffentlich-privaten Allianz, gegen Militarisierung und Unterdrückung der sozialen Proteste sowie gegen Korruption und Verflechtung des Staates mit dem internationalen Drogenhandel. Die guten Erfahrungen aus dem Jahr 2014, als zum ersten Generalstreik nach 20 Jahren in der Hauptstadt Asunción eine überwältigende Mehrheit mobilisiert werden konnte, sollen nun im erneuten Volkskongress gebündelt werden.

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Eintausend Delegierte der Basisorganisationen werden ein Programm ausarbeiten, wie der vereinigte Kampf gegen die Regierungspolitik geführt werden soll. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Abschaffung des Gesetzes der öffentlich-privaten Allianz und dem Kampf gegen die Militarisierung zur Unterdrückung sozialer Proteste, betont der Generalsekretär der Partei Paraguay Pyahurã (PPP), Eladio Flecha.

Schon im Jahr 2002 erzielte der Demokratische Volkskongress mit einer 17-tägigen Kampagne auf den Straßen Paraguays große Erfolge gegen die Privatisierungspläne des damaligen Präsidenten Luis González Macchi von der Colorado-Partei. "Dieser Geist und dieses Engagement ist nun wieder vereint gegen die Ausplünderung des Landes und die Unterdrückung der Werktätigen", unterstrich der Generalsekretär der Nationalen Bauernvereinigung, Luis Aguayo.

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