Außenminister von Ecuador und Venezuela in Athen

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Außenminister Ricardo Patiño (Ecuador) und Delcy Rodríguez (Venezuela)
Außenminister Ricardo Patiño (Ecuador) und Delcy Rodríguez (Venezuela)

Quito/Caracas. Die Außenminister von Ecuador und Venezuela, Ricardo Patiño und Delcy Rodríguez, sind an diesem Samstag nach Griechenland gereist, um die Beziehungen mit der Regierung des neuen griechischen Ministerpräsidenten zu festigen.

Patiño informierte am Donnerstag in Moskau während einer Begegnung mit dem russischen Energieminister Alexander Nowak über das bevorstehende Treffen mit Tsipras. In Moskau hatte Ecuadors Chefdiplomat über gemeinsame Interessen im Energiesektor beraten. Bei den Gesprächen ging es auch um den Verfall des Erdölpreises und die Suche nach gemeinsamen Lösungen für die daraus resultierenden wirtschaftlichen Probleme.

Griechenland besitze eine große Schifffahrtsindustrie und eine entsprechende technologische Entwicklung, so Patiño in Moskau.  Die neue griechische Regierung habe sich auf die Fahnen geschrieben, die Probleme des Landes zu lösen, sagte der ecuadorianische Minister.

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Unlängst hatte auch Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bekräftigt, dass die neue griechische Regierungspartei Syriza und Tsipras "einen großartigen Kampf für die Würde, die Unabhängigkeit und das Lebensrecht dieses europäischen Volkes" führten.

Der lateinamerikanische Fernsehsender Telesur kommentierte, Alexis Tsipras habe sich als Präsidentschaftskandidat einer von oppositionellen Gruppen gesteuerten Manipulations- und Lügenkampagne stellen müssen. Diese Akteure hätten stets wiederholt, dass Griechenland im Falle eines Sieges der Syriza das gleiche Schicksal drohe wie Venezuela.

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